Begeisterung, Teamarbeit und Zuverlässigkeit prägen die gefragtesten Soft Skills
Die gefragtesten Soft Skills im Juni zeigen, dass Arbeitgeber:innen bei Soft Skills vor allem auf Persönlichkeit und Zusammenarbeit setzen. Begeisterungsfähigkeit führt das Ranking an, gefolgt von Teamarbeit und Zuverlässigkeit.
Das deutet auf einen Arbeitsmarkt hin, in dem Motivation, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, erfolgreich im Team zu arbeiten, zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gerade in einem Umfeld, in dem Unternehmen wieder verstärkt einstellen, rücken Eigenschaften in den Fokus, die langfristigen Erfolg und eine gute Integration ins Team unterstützen.
Für Personalvermittlungen bedeutet das: Neben den fachlichen Anforderungen sollten auch Soft Skills im Recruiting-Prozess stärker berücksichtigt werden. Kandidat:innen, die neben ihrer Qualifikation Engagement, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit mitbringen, dürften besonders gefragt bleiben.
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Nachfrage steigt über alle Bildungsniveaus hinweg – Bachelor-Abschlüsse bleiben besonders robust
Die Erholung des Arbeitsmarktes zeigt sich auch über alle Bildungsniveaus hinweg. Gegenüber Mai nahm die Zahl der offenen Stellen in jeder Bildungskategorie zu.
Den stärksten Monatsanstieg verzeichneten Positionen mit Sekundarbildung (+52,1 %), auch wenn sie weiterhin um -21,8 % unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Stellen für Höhere Berufsbildung bzw. Tertiärbildung stiegen um +15,9 %, Bachelor-Abschlüsse um +14,4 % und Berufsausbildungen um +11,8 %.
Trotz der positiven Entwicklung liegt jede Bildungskategorie weiterhin unter dem Vorjahresniveau. Besonders resilient zeigen sich jedoch Positionen mit Bachelor-Abschluss, die mit -13,9 % den geringsten Jahresrückgang aufweisen. Am stärksten betroffen bleiben Stellen auf Doktoratsniveau, deren Nachfrage im Jahresvergleich um -48,2 % zurückging.
Die Juni-Daten sprechen damit für eine breit angelegte Erholung der Nachfrage. Gleichzeitig bleibt der Markt bei hochqualifizierten akademischen Profilen zurückhaltender, während Bachelor- und praxisorientierte Qualifikationen weiterhin vergleichsweise stabil nachgefragt werden.
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Methodik
Market IQ erfasst täglich Stellenangebote von über 300.000 Websites im gesamten DACH-Raum. Unser System identifiziert, extrahiert und strukturiert Jobdaten mithilfe der KI-gestützten Parsing-Technologie von Textkernel automatisch in mehr als 100 Attribute. Jedes Stellenangebot wird anhand professioneller Taxonomien normalisiert, mit Unternehmensinformationen angereichert und mithilfe hochentwickelter Algorithmen dedupliziert, um eindeutige Stellenangebote zu identifizieren. Das System gewährleistet ein hohes Maß an Genauigkeit durch automatisierte Qualitätskontrollen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse, was es zu einer vertrauenswürdigen Quelle für Einblicke in den britischen Arbeitsmarkt macht.
Fähigkeiten und Kompetenzen
Market IQ nutzt die proprietäre „Skills Normalisation Taxonomy“ (SNT) von Textkernel, um Fähigkeiten und Kompetenzen aus Stellenangeboten zu extrahieren und zu normalisieren. Unsere Taxonomie umfasst mehr als 13.200 eindeutige Kompetenzkonzepte, die über mehr als 250.000 Begriffe abgebildet werden und Fachkompetenzen, IT-Kenntnisse, Soft Skills sowie Sprachkenntnisse abdecken. Mithilfe fortschrittlicher Verfahren des maschinellen Lernens identifiziert das System Fähigkeiten im jeweiligen Kontext, löst Mehrdeutigkeiten bei Begriffen auf und normalisiert diese auf standardisierte Konzepte. Dies ermöglicht präzise marktübergreifende Analysen – unabhängig davon, wie Arbeitgeber die Anforderungen an Fähigkeiten formulieren. Die Taxonomie wird vierteljährlich auf der Grundlage von Millionen von Stellenangeboten, Markt-Feedback und Arbeitsmarkttrends kontinuierlich aktualisiert. Dieser datengesteuerte Ansatz stellt sicher, dass Market IQ sowohl etablierte als auch neu aufkommende Fähigkeiten erfasst, sobald diese auf dem deutschen Arbeitsmarkt erscheinen, und liefert so unvergleichliche Einblicke in die Nachfrage nach Kompetenzen über alle Branchen und Regionen hinweg. Sämtliche Analysen von Fähigkeiten schließen solche Kompetenzen aus, die in weniger als 10.000 Stellenbeschreibungen aufgeführt sind.