Team Bullhorn stellt sich vor: 8 Fragen an Alexandra Hofmann

Alexandra Hofmann, Marketing Manager Bullhorn, Text: Kennst du Alexandra schon? Team Bullhorn stellt sich vor

Wer in der DACH-Region auf LinkedIn, bei Branchenevents oder in Newslettern von Bullhorn liest, ist ihr wahrscheinlich schon begegnet, auch wenn ihr Name nicht immer direkt daneben steht: Alexandra Hofmann ist Marketing Managerin für den deutschsprachigen Markt und sorgt dafür, dass relevante Inhalte, Events und Kampagnen genau die Personaldienstleister erreichen, für die sie bestimmt sind.

Im Interview spricht Alexandra darüber, wie sie nach einem zunächst knapp verpassten Einstieg schließlich doch ihren Weg zu Bullhorn gefunden hat, was sie an der Verbindung von Technologie und Personaldienstleistung fasziniert und warum Automatisierung und Datenhygiene für sie zu den wichtigsten Entwicklungen im ATS/CRM-Bereich gehören. Die Staatsexamensabsolventin in Englisch und Wirtschaftswissenschaften mit Weiterbildung im Content Marketing erzählt von Flagship-Events wie der STAFFINGpro und der Bullhorn Roadshow sowie von neuen Lunch & Learns in der Region. Außerdem verrät sie, warum ein Hip-Hop-Kurs am Freitagabend und ihr Hund für sie den perfekten Ausgleich zum Job bilden.

Dieses Gespräch ist Teil unserer Serie „Team Bullhorn stellt sich vor“, in der wir Kolleg:innen aus der DACH-Region und ihre Arbeit mit Personaldienstleistern beleuchten.

 

1. Alexandra, wie bist du ursprünglich zu Bullhorn gekommen?

Das war tatsächlich ein langer Weg. Ich habe mich das erste Mal bei Bullhorn beworben, als ich in die Niederlande ziehen wollte. Damals bin ich bis in die letzte Bewerbungsrunde gekommen und habe am Ende eine sehr wertschätzende Absage bekommen. Meine damalige Hiring Managerin schrieb mir, dass es ihr wirklich leid tue, weil ich menschlich super ins Team passen würde, eine andere Person aber einfach mehr Berufserfahrung mitgebracht habe.

Das Feedback hat sich trotz der Absage gut angefühlt. Keine zwei Jahre später meldete sich Bullhorn erneut bei mir und fragte, ob ich mir die Rolle noch einmal vorstellen könnte, weil die Position wieder frei geworden war. Das war ein sehr besonderer Moment für mich.

Bullhorn vereint viele menschliche Werte, die mir wichtig sind. Die Unternehmenskultur hat sich vom ersten Kontakt an „richtig“ angefühlt. Ich hatte bis dahin noch nie in der Personaldienstleistungsbranche gearbeitet. Staffing war für mich komplett neu, aber aus dem B2B-Software-as-a-Service-Umfeld brachte ich bereits viel Erfahrung mit. SaaS hat sich für mich direkt wie „nach Hause kommen“ angefühlt, und Bullhorn war die spannende neue Herausforderung dazu.

 

2. Was genau ist heute deine Rolle als Marketing Managerin DACH bei Bullhorn?

Ich bin für das Marketing im deutschsprachigen Raum verantwortlich, also für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Marketing ist grundsätzlich sehr breit: datengetrieben, kampagnengetrieben, eventgetrieben und geprägt von viel Stakeholder-Management. Genau diese Mischung macht meinen Alltag aus.

Konkret bedeutet das: Ich plane und steuere Kampagnen, arbeite eng mit dem Sales-Team zusammen, koordiniere Webinare und Content-Formate und organisiere unsere Präsenz auf Branchenveranstaltungen. Ebenso wichtig ist die Zusammenarbeit mit Verbänden und Partnern, zum Beispiel mit APSCo oder dem GVP.

Ein großer Teil meiner Aufgabe besteht darin, konsequent aus der Perspektive unserer Kunden zu denken: Welche Themen treiben Personaldienstleister gerade um? Wo liegen ihre Pain Points? Und wie können wir unsere Inhalte und Formate so gestalten, dass sie echten Mehrwert bieten, anstatt lediglich über Produktfeatures zu sprechen?

 

3. Wie war der Einstieg für dich, insbesondere da du ohne Staffing-Background eingestiegen bist?

Wie bei jedem neuen Job gab es zunächst eine Phase, in der ich viel lernen musste, vor allem die Terminologie. Begriffe wie Personaldienstleistung, Recruiting, Staffing oder ATS/CRM: Was bedeutet genau was? Wo gibt es Überschneidungen und wo Unterschiede? Ich habe mir am Anfang bewusst Zeit genommen, um diese Begriffswelt zu verstehen. Das ist wichtig, damit Marketing die Zielgruppe später wirklich in ihrer eigenen Sprache anspricht.

Gleichzeitig habe ich schnell gemerkt, welche Bedeutung Beziehungen im deutschen Markt haben. Die Gespräche mit Personaldienstleistern helfen uns nicht nur bei der Planung unserer Inhalte, sondern vermitteln auch ein realistisches Bild vom Alltag unserer Kunden. So verstehen wir ihre Herausforderungen besser und können die Erkenntnisse intern weitergeben: Was funktioniert in der DACH-Region gut? Wo brauchen wir andere Ansätze?

Es hat ein paar Monate gedauert, bis ich mich wirklich „zu Hause“ gefühlt habe. Mit jeder Begegnung, jedem Event und jedem Gespräch wurde ich jedoch sicherer und fühlte mich in der Branche wohler. Sie ist wie eine große Community, fast ein bisschen wie eine kleine Familie. Viele Gesichter sieht man immer wieder, und die Begegnungen sind oft sehr offen und herzlich.

 

4. Welche Formate haben aus deiner Sicht den größten Mehrwert für eure Kunden?

Definitiv unsere Events. Dort erleben wir unmittelbar, welche Themen die Branche bewegen. Dazu gehören große Flagship-Events wie die STAFFINGpro Expo oder die APSCo Awards for Excellence. Beide finden im Herbst statt und sind besonders wertvoll, weil wir dort Kund:innen, Partner und neue Kontakte persönlich treffen. Mit vielen von ihnen sprechen wir zwar das ganze Jahr über, meist jedoch nur virtuell.

Dann haben wir natürlich unser eigenes Format, die Bullhorn Roadshow. In den vergangenen Jahren haben wir unsere Kunden und Kontakte einmal jährlich an einem zentralen Veranstaltungsort zusammengebracht, unsere Roadmap vorgestellt und Sessions mit Kund:innen durchgeführt. Dabei konnten wir wertvolle Einblicke direkt aus der Praxis gewinnen.

Seit 2026 gehen wir noch stärker in die Regionen. Statt nur eines großen Events haben wir exklusive Lunch & Learns in verschiedenen Städten eingeplant. Dort sprechen wir gemeinsam mit Persönlichkeiten aus der Personaldienstleistungsbranche über Fragen wie: Was bewegt die Branche gerade? Welche Themen waren im ersten Halbjahr besonders wichtig? Und wie entwickeln sich KI und Automatisierung im Arbeitsalltag weiter?

Hinzu kommen die internationalen Engage-Events von Bullhorn, etwa Engage Boston und Engage London. Das sind große Community-Gatherings mit Marketplace-Partnern, Breakout-Sessions, Best Practices zu Automation, Analytics und KI sowie zahlreichen Gelegenheiten zum Netzwerken. Für mich sind das echte „Energie-Booster“, weil man dort sehr stark spürt, was in der globalen Community passiert.

 

 

Alelxandra Hofmann vor dem Bullhorn Stand

 

5. Welche Werte sind dir besonders wichtig?

Einige Werte sind für mich sowohl beruflich als auch privat nicht verhandelbar: Respekt, Offenheit und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Eigentlich sollte das im Business selbstverständlich sein. Trotzdem finde ich es wichtig, diese Werte klar zu benennen.

Gerade im Marketing wollen wir weder in Kampagnen noch in Eventankündigungen oder der Produktkommunikation etwas versprechen, das wir nicht halten können. Das gilt in beide Richtungen: Wir sollten unsere Partner nicht in eine Position bringen, in der sie Zusagen machen müssen, die sie nicht einlösen können, und umgekehrt genauso.

Wenn man Projekte mit Klarheit und Verlässlichkeit angeht, schafft das eine gute Basis für die Zusammenarbeit mit internen Stakeholdern, Personaldienstleistern, Technologiepartnern und Verbänden. So schützt man nicht nur den Ruf der Marke, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Zusammenarbeit für alle Beteiligten gut anfühlt.

 

6. Welche Trends im Bereich ATS/CRM und Marketing findest du aktuell besonders spannend?

Das Offensichtliche zuerst: KI ist nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass häufig vergessen wird, dass KI nicht bei null anfängt. Der erste große Trend ist für mich deshalb die Automatisierung. Viele Personaldienstleister arbeiten schon seit Jahren mit automatisierten Abläufen, etwa beim Versand von E-Mails, bei der Datenerfassung oder beim Anstoßen von Follow-ups.

Automatisierung nimmt Teams manuelle Aufgaben ab und schafft mehr Zeit für persönliche Beratung und individuelle Betreuung. Genau darauf baut KI auf. Wer über KI nachdenkt, sollte deshalb zunächst über Automatisierung sprechen.

Der zweite Trend, der eng damit zusammenhängt, ist Datenhygiene. Jedes ATS/CRM ist nur so gut wie die Daten, die dahinterstehen. Dubletten, fehlende Kontaktdaten und unvollständige Profile bremsen Automatisierungen und Analysen aus. Sind die Daten sauber, kann das System zu einem echten Produktivitätsbooster werden.

Aus Marketing-Sicht beschäftigt mich außerdem GEO, vereinfacht gesagt SEO für KI-Suchmaschinen. Dabei stellt sich die Frage: Wie sorgen wir dafür, dass wir nicht nur in klassischen Suchmaschinen sichtbar sind, sondern auch in KI-Tools, wenn jemand nach ATS/CRM-Lösungen für Personaldienstleister sucht? Reichweite über Ads ist wichtig. Vertrauen entsteht jedoch vor allem dann, wenn Menschen uns bei ihrer eigenen Recherche finden und sich selbst überzeugen können.

 

7. Bullhorn gilt in Deutschland oft als Lösung für „die ganz Großen“. Stimmt das?

Dieses Bild begegnet uns tatsächlich immer wieder. Bullhorn wird häufig zuerst mit sehr großen Personaldienstleistern in Verbindung gebracht, insbesondere im Zusammenhang mit unserer Salesforce-basierten Plattform und komplexen Enterprise-Projekten, die wir gemeinsam mit Partnern wie Entero umsetzen.

Das ist jedoch nur ein Teil der Wahrheit. Bullhorn gibt es auch als eigene native Plattform, die bereits ab einem einzigen User startet. Viele technisch affine Gründer:innen entdecken uns, wenn sie nach einer Lösung suchen, die mit ihrem Unternehmen wachsen kann. Dabei merken sie schnell, wie skalierbar die Plattform ist.

Im Marketing möchten wir dieses Bild stärker geraderücken: Bullhorn ist nicht nur für große Unternehmen interessant. Unsere Kollegin Miriam Schlüter konzentriert sich beispielsweise auf kleinere Personaldienstleister und Start-ups in der DACH-Region und unterstützt sie dabei, zu skalieren und ihre Prozesse frühzeitig professionell aufzusetzen.

Zu meiner Rolle gehört es, dieses Narrativ mit zielgerichteten Kampagnen, Webinaren und Inhalten aktiv mitzugestalten. Auch bei Events und in Gesprächen machen wir deutlich: Bullhorn wächst mit dir, unabhängig davon, ob du als Solopreneur arbeitest, gerade ein Team aufbaust oder bereits ein etabliertes Unternehmen führst.

 

8. Zum Schluss noch ein persönlicher Blick: Was sollten wir über dich wissen, das nicht in deinem Lebenslauf steht?

Ich bin ein absoluter Tiermensch. Ich habe einen Hund und war vor Kurzem in Australien. Dort war ich von der Tierwelt jeden Tag mindestens einmal zu Tränen gerührt. Mein Herz schlägt besonders für Hunde. Mein Traum wäre es, irgendwann einen kleinen Rescue-Hof zu haben und dort Tieren zu helfen.

Außerdem liebe ich Sport und habe im vergangenen Jahr eine alte Leidenschaft wiederentdeckt: Hip-Hop-Tanzen. Mein wöchentlicher Kurs am Freitagabend ist für mich der perfekte Start ins Wochenende. Dort kann ich abschalten, den Kopf freibekommen und neue Energie tanken.

Alexandra, vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in deine Arbeit und deinen Weg bei Bullhorn!

 


Auf LinkedIn kannst du dich direkt hier Alexandra Hofmann vernetzen. Außerdem findest du weitere Interviews mit unserem DACH-Team hier: Miriam Schlüter, Roman Vonderhecken und Stella Becker.

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